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Geschrieben von: Herbert Baller
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Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 22:00 Uhr |
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Sievershausen (
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). Die Zusammenlegung der Grundschulen Hämelerwald und Sievershausen war der Haupttagesordnungspunkt in der Ortsratssitzung. Grundlage für die Anhörung des Ortsrates war eine Vorlage der Verwaltung, nach der die beiden Grundschulen zu einer Schule mit zwei gleichberechtigten Standorten zusammengefasst werden. Zu demselben Punkt konnte in der Ortsratssitzung am 19.11.09 keine von allen Beteiligten einvernehmliche Entscheidung getroffen werden.
Zur Zeit werden in der Grundschule Hämelerwald 140 und in Sievershausen 86 Kinder unterrichtet. Auf die vakante Schulleiterstelle in Sievershausen gab es nach einer Ausschreibung keine Bewerbung, so dass nun die weitere Vorgehensweise über die Besetzung der Rektorenstelle in den beiden Ortschaften zu erkunden war. Zwischenzeitlich hat der Ortsrat Hämelerwald der Vorlage zugestimmt.
Die kommissarisch in Sievershausen tätige Hämelerwalder Rektorin Monika Langner schilderte die Unterschiede zwischen den bislang selbständigen Schulen und gegebenenfalls einer künftigen Schule mit Außenstelle. Angefangen von der Sekretariatsfrage über die Zusammenlegung von allen möglichen Gremien bis zur Statistik, dem in Sievershausen bestehenden Förderverein und des unterschiedlichen Schulnamens wären bei einer Außenstellenentscheidung diese und andere Punkte zu behandeln. Nach Frau Langners Einschätzung sind beide Organisationsformen möglich. Sollten die Schulen selbständig bleiben, wäre laut Verordnung aufgrund der jeweils geringen Schülerzahlen keine Konrektorenstelle zulässig. Andererseits wäre die Schule mit einem Konrektor bei einem Ausfall der Leitung aber besser abgesichert. Schulpersonalrätin Christiane Hameyer-Jaenisch plädierte für die Beibehaltung der Eigenständigkeit der Schule im Kleegarten. Für Ortsratsmitglied Karl-Heinz Festerling (SPD) war es unverständlich, dass von den sieben Lehrkräften keine für eine Konrektorentätigkeit bereit war. Lehrkräfte mit geringer Stundenzahl und Junglehrer kämen dafür nicht in Frage, so Langner. Hinzu kommt die nach Ansicht der Lehrkräfte zu geringfügige Zulage im Verhältnis zum höheren Zeitaufwand.
Nach der einstimmigen Ablehnung hofft der Ortsrat, dass der Rat genau so entscheiden möge. Dann bliebe der Zustand des weiterhin kommissarischen Einsatzes von Frau Langner befristet bis zu zwei Jahren bestehen. Was dann kommt, sei abzuwarten.
 Foto: Kein Interesse an einer Rektorenstelle besteht bei der modernen Schule im Kleegarten.
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